eCommerce & Logistik on tour

Die Blogtour des LOGISTIK express hat im Juni zwei wichtige Veranstaltungen besucht: den eCommerce Day 2022 in Wien und das VNL Logistik-Forum Wien. Beide Veranstaltungen hatten Top-Referenten zu bieten und die heimische Logistik-Elite war präsent. Wir haben einige Vertreter vor der Kamera gebeten und befragt.

Redaktion: Peter R. Nestler.

Der Handelsverband bat am 22. Juni zum eCommerce Day 2022 ins Nordlicht im Norden Wiens. Trotz der Hitze ließen sich die Onlinehandelsexperten nicht zwei Mal bitten – der Andrang war enorm. Mehr als 300 Teilnehmer zeigten sich beim Gipfeltreffen der heimischen eCommerce-Branche. Den ganzen Tag über gab es spannende Fachvorträge und Podiumsdiskussionen. Stephan Mayer-Heinisch, Präsident des Handelsverbandes und dessen Geschäftsführer Rainer Will eröffneten die 22. Ausgabe des wichtigsten österreichischen Onlinehandelskongresses, Werner Sejka von Puls4 moderierte durch das Tagesprogramm.

Die Themenpalette war breit gefächert und reichte vom Influencer Marketing im eCommerce über moderne Shopsysteme, das Thema Nachhaltigkeit als Megatrend und innovative Paymentlösungen bis hin zu Corporate Podcasts, Live Shopping und Retourenmanagement 3.0. Das Kongressmotto lautete dieses Mal #gamechanger – die Bedeutung von eCommerce ist bei vielen Leuten seit der Pandemie so richtig ins Bewusstsein gerückt. Der eCommerce Day hat das nochmals eindrucksvoll unterstrichen. Wir haben uns wohl gefühlt und sind aus dem Reden mit den Gästen gar nicht mehr nachgekommen. Der LOGISTIK express hat einige Teilnehmer vors Mikrofon gebeten: https://youtu.be/3ntkpoPtgVY

Mitreißend präsentierten sich auf der Veranstaltung der YouTube-Star, Influencer und Kabarettist Michael Buchinger, Kunstgenie Marcin Glod, Influencerin Vada Müller sowie Warda Network-Gründer Eugen Prosquill. Die vier Youngster gaben in der Stammtisch-Runde spannende Antworten auf die Frage, wie “Rockstar-Marketing” in der Praxis funktioniert. Unter den prominenten Gästen zu sehen waren: Post-Vorstandsmitglied Peter Umundum, Google Österreich-Chefin Christine Antlanger-Winter, shöpping-Geschäftsführer Robert Hadzetovic, Johannes Weinzierl (Hartlauer), Rainer Rauch (Mode Roth), Bernhard Moser(dm), Silvia Kollmann (Mercateo Unite), Eustachius Kreimer (Kastner & Öhler), Harald Gutschi (UNITO/Otto), Diana Cappel (SAP), Rainer Friedl (Emakina), Josef Grabner (LINK Mobility), Nick Holscher (Connected Retail by Zalando), Michael Jahn (FIEGE Austria), Sebastian Hörmann (Palmers), Nikolaus Köchelhuber (EY), Piotr Kwasniak (Mastercard), Christian Steinwender (Concardis Nets Group), Lili Pajer (Google Austria), Christian Pirkner (Blue Code), Michael Sahlender (Mirakl), Stefanie Ahammer (VISA), Lukas Wieser (MyFlexbox) und Wolfgang Ziniel (KMU Forschung Austria) sowie Isabel Lamotte (Handelsverband).

Ein Highlight der Veranstaltung war wieder die Verleihung des heiß begehrten Austrian Trustmark Awards 2022 unter der Schirmherrschaft von Mastercard durch Piotr Kwasniak (Head of Business Development Digital, Mastercard) und Rainer Will für herausragende, innovative eCommerce- und Omnichannel-Lösungen.

Die diesjährigen Award-Gewinner sind:

  • Gewinner in der Kategorie “Best Mobile Performance”: Julius Meinl am Graben.
  •  Gewinner in der Kategorie “Best Omnichannel Experience”: Hornbach.
  •  Gewinner in der Kategorie “Best Online Shop”: Lampenwelt.

 

Der Verein Netzwerk Logistik (VNL) lud am 19. Mai zum 29. Logistik-Forum Wien 2022 ein. Gastgeber war dieses Mal die Österreichische Post AG, das Treffen fand daher auch in der Konzernzentrale der Österreichischen Post in 1030 Wien statt und hatte das Hauptthema „Lieferketten in Turbulenzen: Wie bleiben wir wettbewerbsfähig?“ Dazu gab es hochinteressante Keynotes: „Turbulenzen in Lieferketten: die volkswirtschaftliche Perspektive“, dargebracht von Stefan Fink, Chief Economist bei KPMG Österreich,

„Die neue österreichische CO2-Steuer“, mit Harald Galla (Steuerberater, Partner LeitnerLeitner), topaktuell: „Geopolitische Einschätzung Russlands und der Ukraine – eine kurz und mittelfristige Perspektive“, mit Univ. Prof. Dr. Gerhard Mangott (Professor für internationale Beziehungen, Universität Innsbruck) sowie „Die aktuelle Lage am Öl- und Gasmarkt“ mit Siegfried Kiss (Head of Business Development, RAG Austria AG).

Abgerundet wurde das VNL Logistik-Forum 2022 mit einer Podiumsdiskussion zum Thema „Wie bleiben wir wettbewerbsfähig? Was bedeuten die aktuellen Entwicklungen für SCM und Logistik?“. Zur Diskussion versammelten sich: Gerhard Mühlhans (RHI Magnesita), Claes Lindgren (IKEA), Alexander Till (Hafen Hamburg), Niklas Nitsch (Siemens), Stefan Huemer (Rexel); die Moderation übernahm Prof. Andreas Breinbauer (FH des BFI Wien).
Mehr auf www.vnl.at  (PN)

Eine weitere Top-Veranstaltung der Logistik gab es am 23. Und 24. Juni, den 27. Logistik Dialog 2022. Veranstalter BVL Bundesvereinigung Logistik lud diesmal zum Flughafen Wien in die nigelnagelneue Event Location Vienna International Airport City Space und tatsächlich folgten mehr als 800 Branchenvertreter der Einladung. Beeindruckend war gleich einmal die Fülle an Ausstellern, die der BVL rekrutieren konnte. Zu „rekrutieren“ passt auch der Caterer der Mittagsverpflegung, die wurde nämlich von der Bundesheer Logistikschule zur Verfügung gestellt: Gulasch aus der „Kanone“.

BVL-Präsident Dr. Roman Stiftner wachte wohlwollend über die Veranstaltung mit dem Slogan „Empowerment For Future“ und zeigte sich zufrieden über die zahlreiche Teilnahme. Schön zu sehen waren die viele persönlichen Gespräche zwischen den Keynotes, die sich an den Ständen anbahnten. Nach mehr als zwei Jahren Pause durch die Pandemie trifft sich die Branche wieder live. Wir haben uns wie viele andere auch den Weg durch die vielen Ausstellerstände gebahnt und jede Menge Spannendes gesehen: Menschen, Produkte, Lösungen – insgesamt eine großartige Leistungsschau der österreichischen Logisitikwirtschaft.

An beiden Tagen gab es eine Fülle an großartigen Vorträgen und Panels, der Zuschauerraum war dementsprechend zum Bersten voll. Die Themen reichten dabei von „Supply Chain Fitness Now Europe“ über „Circular Regional Value“, „Infrastruktur Fläche Nutzung“, „Cloud Crowd Share“ bis zum Special „Commerce Trend Service“. Durch die abschließende Fachausstellung „Alles Logistik“ führten schließlich gemeinsam Bundesministerin Dr. Susanne Raab und BVL-Präsident Dr. Roman Stiftner. Leider konnten wir nicht zur Networkingnight am zweiten Tag bleiben – dem Vernehmen nach war diese aber sehr unterhaltsam.

Die Stimmung in der Branche würden wir nach einer kurzen Befragung einiger Teilnehmer als gespannt, aber zuversichtlich bezeichnen. Dieses Build ergibt auch unsere am BVL Logistik-Dialog 2022 gedrehte Blogtour wieder: https://youtu.be/FPhCX-1KapQ

Zusammengefasst stellen wir fest: Es gibt zahlreiche Probleme – Krieg am Rande Europas, mangelndes Personal insbesondere bei den Frächtern, stark steigende Energie- und Treibstoffkosten, hohe Inflationsraten etc. Aber die Logistikbranche ist sich ihrer Bedeutung mehr denn je bewusst und stark gewillt, Lösungen anzubieten – im Sinne und für das Wohl aller!
Mehr auf www.bvl.at

Quelle: LOGISTIK express Journal 3/2022

 


LOGISTIK express Journal 2/2022

LOGISTIK express Journal 2/2022

Unsichere Zeiten erfordern Aufmerksamkeit und Tatkraft. Da ist es besonders vorteilhaft, über Geschehnisse und Veränderungen informiert zu sein. Nutzen Sie hierzu unsere Informationskanäle sowie Messen & Events, um das notwendige Werkszeug für den Business Alltag stehts parat zu haben: die Power Days seitens VNL – Verein Netzwerk Logistik, oder Großveranstaltungen wie z.B. der Österreichischen Logistik-Tag oder Logistik Dialog von der Bundesvereinigung Logistik Österreich vermitteln wertvollen Wissensvorsprung. Nützlich auch die Vielzahl an hochkarätigen Foren der BVL e.V. in Deutschland und dessen top-organisierter Logistik Kongress (DLK) in Berlin. Aktuell steht die LogiMAT – die Internationale Fachmesse für Intralogistik-Lösungen und Prozessmanagement – auf dem Programm, die vom 31. Mai bis 2. Juni in Stuttgart über die Bühne gehen wird. Lesen Sie jetzt mehr …

INHALTE
LE 2/2022

03 Inhalt / Editorial / Impressum
04 Simply the best. Oder: Wo sind sie nur geblieben?
06 Energiequelle Gas als Zünglein an der Waage
10 Schlechte Aussichten für den Handel
12 Klimaneutrale Paketzustellung – Tipps & Tricks
16 Das war das Handelskolloquium 2022
14 Kleinteile-Lager von Siemens
24 Onlinehandel: Herausforderungen durch Corona-Krise 
26 WMS-Retrofit für EGLO Leuchten 
28 Nachhaltigkeit gewinnt bei KMUs trotz Krisenzeit
30 Digitalisierung und Ökologisierung des Postzustellmarktes
32 Datengestützte Ökologisierung des modernen Handels
34 Ukraine-Krieg wirbelt Lieferketten durcheinander
38 Frachtraten gehen durch Decke
40 Online-Handel, wir haben ein (Kosten-)problem!
44 Neue Lockdowns in China: Einfluss auf unsere Wirtschaft
48 Kombinierter Verkehr in den Medien
50 Immer die gleiche Leier
52 Eine Chance für die Donauschifffahrt
54 Neues Logistikkonzept für Windenergieanlagen
56 Rekordjahr und rosige Zukunft bei Dachser
64 Fachmesse mit Vorlauf: Intralogistik aus erster Hand
70 Innovationen für Automatisierung und die digitale Transformation
76 Geballte Fachkompetenz rund um Stapler & Co.
80 Innovationen für das Codieren – Erfassen und Vernetzen
84 Präsentationsplattform für modernste Software-Lösungen
88 20 Prozent aller Stellen werden mittels Active Sourcing besetzt
90 Menschen in Bewegung

 

Unsichere Zeiten stellen die Logistik vor besondere Herausforderungen

Kaum scheint die unsägliche Pandemie halbwegs überstanden, sehen wir uns mit anderen Hiobsbotschaften konfrontiert: der Krieg in der Ukraine, ausufernde Energiepreise, Lieferengpässe, Containermangel, Klimaziele und das neue Lieferkettengesetz sind nur einige der Punkte, die die wirtschaftliche Entwicklung in Österreich bedrohen – von menschlichen Tragödien ganz abgesehen. Über Lösungswege und Prognosen sprach Logistik express mit Dipl.-Ing. Dr. Roman Stiftner.

Redaktion: Angelika Gabor.

Dipl.-Ing. Dr. Roman Stiftner ist nicht nur Präsident der BVL – Bundesvereinigung Logistik Österreich und Aufsichtsratsmitglied des European Shippers’ Council (ESC), sondern auch CEO & Generaldirektor bei Eumicon, Vizepräsident von Euromines sowie Geschäftsführer der Fachverbände Bergbau-Stahl und NE-Metalle in der Wirtschaftskammer Österreich (WKÖ). Langweilig wird ihm aktuell noch weniger als sonst – es gilt, jede Menge Brandherde zu löschen, sowohl national, als auch international. Präsentestes Thema ist natürlich die Ukraine-Krise. Wenngleich sie ihren Anfang schon im Jahr 2014 nahm, als am 1. März das Oberhaus des russischen Parlaments der Entsendung von Truppen in die Ukraine zustimmte
und damit die Weichen für die Annexion der Halbinsel Krim stellte. Stiftner selbst kennt die Situation aus erster Hand, schließlich hat er jahrelang dort gelebt und gearbeitet.

„In der Ukraine gibt es einen starken Unterschied zwischen dem pro-westlichen und dem pro-russischen Teil im Osten. Donezk ist historisch russisch, die dort lebende Mehrheit fühlt sich Russland verbunden und die ukrainische Minderheit wird unterdrückt. Die Region ist im Gegensatz zum landwirtschaftlich geprägten Westen stark industrialisiert, und Russland hat großes Interesse daran, die Krim auch über den Landweg anzubinden.“

Der Donbass, zu Sowjetzeiten die größte Industrieregion der Sowjetunion, ist schon seit Jahren besetzt. „Dieser Konflikt wird meiner Meinung noch lange anhalten. Die Region könnte stabilisiert werden, wenn sich die Ukraine eine Anleihe an der österreichischen Geschichte nimmt.“ Auch Österreich befand sich einst in einer geopolitisch schwierigen Lage als Pufferstaat – ohne die Unterzeichnung der Neutralitätserklärung nach dem 2. Weltkrieg hätte die Besatzung wohl nicht so schnell geendet. „In diesem Konflikt muss mit Augenmaß agiert werden. Natürlich ist die Lage für die Bewohner furchtbar. Aber Sanktionen führen zu Gegenmaßnahmen, und die Abhängigkeit von russischem Erdgas ist hoch. Schon jetzt sind die hohen Energiepreise eine Gefahr für den Standort und haben massive Auswirkungen auf die Produktion und die Handelswege.“ Weitere Gefahr: die Bahntrassen zwischen Europa und Asien führen durch Russland, als Ausweichoption gibt es nur den Seeweg…

Wenige Tage nach diesem Gespräch marschierte Russland in der Ukraine ein.

 

Wie sehen Sie die aktuelle Lage bei der Containerschifffahrt?

„Hinsichtlich der Containerknappheit ist keine kurzfristige Entspannung zu erwarten, trotz etlicher Einschleifmaßnahmen. Man muss bedenken, dass rund 90 Prozent aller Güter in Österreich einen maritimen Transportanteil haben.“ Die Gründe für den Engpass sind vielfältig, aber hauptsächlich der Pandemie geschuldet. Durch den Rückgang der weltweiten Warenströme während der Lockdowns reduzierten Reedereien ihren Bestand, gleichzeitig landeten viele Container an ungeeigneten Standorten. Zudem kam es zu Staus in den Häfen und einer verringerten Hafenumschlagskapazität durch Personaleinsparungen. Das Resultat sind massiv gestiegene Kosten und unzuverlässige Fahrpläne. „Natürlich wünscht sich jeder stabile und planbare Logistikketten. Der weltweite Handel vor der Pandemie funktionierte so gut, weil die Logistikkosten niedrig waren. Doch bei zu hohen Containerkosten ergibt sich für Güter mit niedrigem inneren Wert kein Businesscase mehr, Wettbewerbsvorteile gehen verloren. Es kommt zu einer Verschiebung in der Wertschöpfungskette, „Nearshoring“ erfährt eine neue Bedeutung.“

Die engere Kooperation mit nähergelegenen Lieferanten bringt gleichzeitig auch ökologische Vorteile. „Der Verband erwartet keine Rückkehr zu den Containerpreisen zum Vorkrisenniveau, aber sie werden sich auf einem hohen Niveau stabilisieren.“ Aktuell würden die Reedereien hohe Profite erwirtschaften und er erhofft sich daher Investitionen in neue Schiffe. Bei neuen Schiffen könnte auch die Umweltbilanz verbessert werden: „Der Treibstoff der Hochseeschiffe ist eine Resteverwertung von Kohlenwasserstoffen. Leider verfügen noch nicht alle Frachter über entsprechende Filtersysteme, um die Rußpartikel aufzufangen. Das ist natürlich sehr unangenehm, aber umgerechnet auf die Tonne transportierter Güter sind die Emissionen unbedeutend. Der Schiffsverkehr hat einen Anteil von etwa drei Prozent an den Gesamt-CO2-Emissionen.“

Stichwort Treibstoff: Was erwarten Sie für die Zukunft?
„Meiner Meinung nach könnte Wasserstoff das Element der Zukunft sein, auch für schwere Trucks. Dafür müssen allerdings zwei Voraussetzungen erfüllt sein, nämlich eine passende Infrastruktur und eine kostengünstige Produktion von Wasserstoff. Zumindest entlang der Güterkorridore müsste ein Wasserstoff-Tankstellennetz errichtet werden.“ Solarantriebe spielen für ihn im Güterverkehr aufgrund der nicht gegebenen Fläche auf LKW keine Rolle. „Für Klein-LKW ist Elektromobilität gesellschaftlich erwünscht, also wird die Branche diesen Wunsch auch umsetzen.“

Ein Problem stellt hier nach wie vor die Batterie dar: rund 60 % des weltweit geförderten Kobalts stammen aus der Demokratischen Republik Kongo, mit teilweise horrenden Arbeitsbedingungen. Auch der Lithium-Abbau steht stark in der Kritik, insbesondere aus Umweltschutzgründen. Hinzu kommt, dass das Batterie-Recycling nicht geklärt ist. Stiftner: „Hier ist noch viel Forschung nötig, um eine sinnvolle Wiederverwertung der E-Autobatterien zu entwickeln.“ Schließlich muss das Elektrofahrzeug auch mit grünem Strom betankt werden, um tatsächlich als nachhaltig zu gelten.
„Die öffentliche Hand ist gefordert, die Infrastruktur entsprechend flächendeckend auszubauen. Bezogen auf Europa sind hier Investitionen in Billiardenhöhe nötig, denn auch die Hub-Infrastruktur ist schon lange nicht mehr aktuell.“

Wie sieht es mit dem Schienengüterverkehr aus Ihrer Sicht aus?
„Der Güterverkehr wird insgesamt in Zukunft noch stark wachsen. Wenn wir diese Mengen bewältigen wollen, sind technologische Investitionen in Bahn und Straße nötig. Leider verliert der Schienengüterverkehr aktuell Anteile. Hier muss man sich Strategien überlegen, die Flexibilität und damit auch die Attraktivität zu steigern. Ein Ansatzpunkt ist die Optimierung der Zugsteuerung durch Digitalisierungsmaßnahmen.“ Derzeit präsentiert sich die Bahn im internationalen Güterverkehr durchwegs unflexibel, und das liegt längst nicht nur an unterschiedlichen (militärisch begründeten) Spurweiten: verschiedene Normen selbst innerhalb Europas, verschiedene Strom-Spannungen, abweichende Prüfungsvoraussetzungen für Fahrer, nötige Zugführerwechsel an der Grenze und unvermeidbare Umladeprozesse machen den Schienentransport langsam. „Im Gegensatz dazu fährt ein LKW mit einem Fahrer ungebunden durch ganz Europa. Hier ist dringend eine Harmonisierung nötig. Wir brauchen die Frachtkapazitäten, und aus Sicht der Verlader müssen alle Modalitäten attraktiviert werden.

Die Logistikbranche sieht sich mit enormem Preisdruck konfrontiert. Was kann man hier tun?
„Solange der Preisdruck für alle gleich ist, ist es kein Wettbewerb, sondern Inflation. Aus logistischer Sicht ist es nötig, die Lieferketten durch Datenaustausch transparenter zu gestalten und für die Routen mit möglichst wenigen Umladestellen auszukommen. Was ein Mal auf der Straße transportiert wird, kommt nicht zurück auf die Schiene, darum ist ein Ausbau der Anschlussbahnen zu vernünftigen Kosten so wichtig.“ Eines scheint klar: „Ich bin felsenfest davon überzeugt, dass die Preise höher bleiben als vor der Pandemie. Nicht nur haben sich Kapazitäten verändert, auch die Lieferketten sind andere geworden.“

Fast alle Branchen klagen über Personalmangel, aber der Fahrermangel ist besonders ausgeprägt. Wie kann man dem entgegenwirken?
„Aus meiner Sicht ist auch in diesem Bereich die fortschreitende technologische Entwicklung die Lösung. So könnten beispielsweise autonome Fahrsysteme zu einer Effizienzsteigerung beitragen, die Fahrzeuge könnten knapper auffahren. Aber dafür sind massive Investitionen in die Digitalisierung nötig.“ Der Fahrermangel zeige deutlich, dass der Job nicht mehr attraktiv sei. „Es gibt eine sehr starke Reglementierung bei den Fahrern, etwa bei den Ruhezeiten. Wer verbringt schon gerne sein Wochenende auf einem Parkplatz?“

Welche Erkenntnis konnten wir als Gesellschaft aus der Pandemie gewinnen?
„Durch die Pandemie ist die Logistik sichtbar geworden. Man musste erkennen, dass manche Güter plötzlich nicht ständig verfügbar sind. Dadurch ist beim Endkunden ein Bewusstsein für die Leistungen der Logistik entstanden und auch mehr Wertschätzung. Schon vor der Pandemie haben Menschen gerne etwas bestellt, wollten aber für die Zustellung nichts bezahlen. Das hat sich geändert. Um auch in Zukunft die steigenden Mengen bewältigen zu können, ist dringend eine Effizienzsteigerung nötig, etwa auch bei Antriebssystemen. Ein weiterer Punkt, der deutlich geworden ist: Europa muss darüber nachdenken, wie wir in Summe die Abhängigkeiten reduzieren können, beispielsweise von China. Wenn es in
Asien Konflikte gibt, steht in Europa die Automobilproduktion still. Natürlich sind wir an dieser Abhängigkeit selbst schuld, denn früher gab es durchaus Chiphersteller in Europa. Aber diese Produktionsstätten gingen aufgrund unterpreisiger Angebote aus anderen Regionen verloren. Das politische Ziel ist daher klar die strategische Autonomie. Was jetzt noch fehlt, ist, dieses Ziel zu leben und konkrete Maßnahmen für die Industrie umzusetzen. Eine entsprechende Handelsverteidigungspolitik, beispielsweise durch Strafzölle, wird dabei helfen, essenzielle Industrie wieder regional zu etablieren. Aber hier sind Ambition und rasches Handeln nötig.“

Was sagen Sie zum gerade eben veröffentlichten Richtlinienentwurf zum Lieferkettengesetz?
„Der von der EC vorgelegte Entwurf des europäischen Lieferkettengesetzes geht weit über die Regelungen des deutschen und französischen Gesetzes hinaus. Es soll praktisch alle Unternehmen über 500 Beschäftigte rechtlich verbindlich verpflichten, ihre gesamte Lieferkette daraufhin zu kontrollieren, ob die Zulieferer gegen Umwelt-, Klima- und Menschenrechte verstoßen. Mehr noch: Sie sollen unter bestimmten Umständen auch für Verstöße der an ihrer Lieferkette beteiligten Unternehmen haften, und zwar nicht nur für direkte (unmittelbare) Lieferanten, sondern allen entlang der Wertschöpfungskette. Wenn man weiß, dass Produkte oft aus mehreren hundert und mehr unmittelbaren Zulieferteilen bestehen, wird klar, dass diese Forderung exponentiell steigende Bürokratie verursacht und für Unternehmen praktisch auch nicht erfüllbar ist. Es stellt auch eine weitere Benachteiligung im internationalen Wettbewerb dar, der vom europäischen Gesetzgeber für europäische Unternehmen geplant ist.

Mit dem Entwurf wird nicht das 1,5-Grad-Ziel des Pariser Klimaabkommens abgesichert, sondern der europäische Wirtschaftsstandort und Millionen von Arbeitsplätzen gefährdet. Korrekturen sind daher unumgänglich, wobei das deutsche Lieferkettengesetz als grobe Leitlinie herangezogen werden kann.“ (AG)

 

Quelle: LOGISTIK express Journal 1/2022

 

Die Logistik geht gestärkt aus der Krise hervor

Die Corona-Pandemie hat unseren privaten und beruflichen Alltag durcheinandergewirbelt – das gilt auch und besonders bei Entscheidern und Experten in den Wirtschaftsbereichen Supply Chain-Management und Logistik. Ihnen ist es gelungen, trotz aller Einschränkungen die meisten Versorgungsketten intakt zu halten, sowohl die der Industrieproduktion als auch die der Versorgung der Bevölkerung. Lebensmittel und andere Waren des täglichen Bedarfs waren immer hinreichend verfügbar.

Gastbeitrag: Prof. Dr.-Ing. Thomas Wimmer, Vorsitzender des Vorstands, Bundesvereinigung Logistik (BVL) Deutschland e.V.

Die Ausnahmesituation seit März 2020 hat folglich sichtbar gemacht, wie wichtig Supply Chain-Management und Logistik sind, um unser gesellschaftliches und wirtschaftliches System in Funktion zu halten. Die Krise war und ist für eine große Chance für einen Wirtschaftsbereich, der in der Regel im Schatten von Industrie und Handel steht. Logistik hat sich emanzipiert, wird endlich als systemrelevant wahrgenommen und hat heute einen höheren Stellenwert.

Gleichzeitig wurde deutlich, worauf es in Wertschöpfungsketten heute und in Zukunft ankommt, und wo die Schwächen der Systeme und Supply Chains liegen – zumindest unter der außergewöhnlichen Belastung in einer krisenhaften Situation. Prognosesysteme versagen bei extremen Bedarfsschwankungen, Wertschöpfungsketten reißen ab, weil Grenzen geschlossen werden oder es unterschiedliche, zum Teil widersprüchliche Regelungen in benachbarten Regionen gibt. Oder weil Leergut fehlt – oder Container. Produktionslinien müssen heruntergefahren werden, weil Halbleiter weltweit knapp werden – ebenso wie Kunststoffgranulate, Spezialstähle und Holz. Das sind alles indirekte Folgen geänderter Bedarfe in Lockdown-Zeiten.

Der Wirtschaftsbereich Logistik ist im Schnitt mit geringeren Umsatzeinbrüchen durch die Krise gekommen als andere Bereiche. Mengenvolumina sind zurückgegangen und logistische Schwerpunktaktivitäten haben sich verlagert, aber überwiegend war eine Kontinuität des Geschäfts gewährleistet. Zum Teil erlebten wir sogar eine starke Arbeitsverdichtung beispielsweise nach Hamsterkäufen, Nachfragepeaks wie bei Masken oder Homeoffice-Equipment sowie im KEP-Bereich. Wenn die Phase der Lockdowns mit all ihren Beschränkungen zu Ende geht, wird die Wirtschaft durchstarten, es wird Nachholeffekte bei Investitionen und Konsum geben und der Wirtschaftsbereich Logistik wird in Kürze richtig viel Arbeit bekommen. Der Logistik-Indikator der BVL für das zweite Quartal 2021 zeigt großen Optimismus für eine positive Konjunkturentwicklung.

Die Pandemie hat viele Veränderungen beschleunigt, die sowieso angestanden hätten. Unternehmen und Mitarbeiter sind in der Krise agiler geworden. Das ist im Sinne der Zukunftssicherung von großer Bedeutung. Resilienz, Transparenz und Flexibilität sind gefragt. Digitalisierung und neue Technologien geben uns dafür Werkzeuge an die Hand, die gepaart mit neuen Denk- und Arbeitsweisen zum Erfolg führen werden. In den Feldern IT-Infrastruktur und Data Analytics gut aufgestellt zu sein, befähigt Unternehmen, Volatilitäten zu verstehen und kurzfristig zu reagieren. BVL.digital und die Frankfurt University of Applied Sciences haben Entscheider zu den Erfolgsfaktoren resilienter Wertschöpfungskette befragt und herausgefunden, dass digitale Unternehmen besser durch die Krise kommen und somit resilienter sind. Dazu passt, dass 76 Prozent der Befragten angaben, die Corona-Krise habe den Digitalisierungsprozess in ihrem Unternehmen beschleunigt.

Um die Resilienz weiter zu stärken, steht in Industrie und Handel die Verbesserung des Informations- und Planungsprozesses mit den Partnern der Supply Chain ganz oben auf der Prioritätenliste, was wiederum eine Stärkung der Logistik mit sich bringt. Einige Logistikdienstleister werden den Charakter von Softwareunternehmen annehmen und Plattformen betreiben. Andere werden sich auf physischen Transport und Lagerung konzentrieren, dabei aber von der digitalen Steuerung der Prozesse profitieren.

Sehr bald dürfte sich dies im Handel bewähren. Kontaktbeschränkungen, Lockdowns und in der Folge stark verändertes Kundenverhalten haben die strukturellen Veränderungen der Handelslandschaft stark beschleunigt. So wird intelligente Logistik zum Wettbewerbsvorteil in einer Handelslandschaft, in der Online- und Offline-Angebote systematisch strukturell verbunden sind. Der Store ist in der Regel schneller als das Fulfillment-Center. Das Kaufhaus liegt im Schnitt näher bei den Kunden als das Auslieferungslager. So sind zum Beispiel 80 Prozent der Haushalte von den Häusern der Galeria Karstadt Kaufhof aus in nur 30 Minuten erreichbar. Eine erfolgversprechende Option für den Handel dürften also kooperativ gestaltete integrierte Modelle sein – wie sie in Deutschland beispielsweise von Zalando praktiziert werden. Und die Logistik, die bei dieser Transformation eine entscheidende Rolle spielt, muss sich auf eine Dezentralisierung ihrer Lagerflächen sowie kleinteiligere, kundenindividuellere Transporte einstellen.

Nun müssen die Erkenntnisse genutzt und erkannte Schwächen in Stärken verwandelt werden. Denn die Herausforderungen, die uns schon vor der Corona-Pandemie in Atem gehalten haben, sind alle noch da. Sie wurden durch Besonderheiten der Krise nur überdeckt: Der Brexit und dessen immer deutlicher spürbaren Folgen, zunehmende nationale Egoismen, der demographische und der klimatische Wandel und die Notwendigkeit, nachhaltig zu handeln. Die Welt hat sich verändert. Um die Führungsrolle zu halten, müssen wir uns weiter entwickeln.

QUELLE: LOGISTIK express Ausgabe 3/2021

BVL strafft ihre Strukturen und nutzt Synergien

Ab dem 1. April 2021 gilt bei der Bundesvereinigung Logistik: Alles aus einer Hand. Vorstand und Geschäftsführung haben entschieden, Strukturen zu straffen und Synergien zu nutzen. So kehren die BVL Seminare, die seit 2008 bei der BVL Campus gGmbH angesiedelt waren, unter das Dach der BVL zurück. Die BVL.digital GmbH – 2018 als Inkubator für digitale Angebote der BVL gegründet – wird nach zweieinhalb Jahren intensiver Aufbauarbeit in die BVL integriert.

Beitrag: Redaktion.

BVL.digital und BVL Seminare leben als Marken mit ihrem jeweiligen Portfolio weiter. BVL-Mitglieder, Kunden und Geschäftspartner finden ihre vertrauten Ansprechpartner nun jedoch in der BVL-Geschäftsstelle in Bremen. Die operative Verantwortung für beide Bereiche liegt bei Dr. Christian Grotemeier, Gründungsgeschäftsführer der BVL.digital GmbH und jetzt einer der drei Geschäftsführer der BVL, die zum 1. April 2021 berufen wurden.

„BVL.digital hat in den vergangenen Jahren viele innovative Produkte und Services entwickelt. Unter dem Dach der BVL sollen diese nun stärker als bisher mit bestehenden Produkten und Leistungen verknüpft werden. Die Erfahrungen des höchst agil arbeitenden BVL.digital-Teams werden in die Vereinsarbeit eingebracht“, so Grotemeier.

Eine Schnittstelle von hohem Nutzwert gibt es zwischen BVL.digital und den BVL Seminaren. Die Digitalisierung des Wirtschaftsbereichs Logistik erfordert intensive Weiterbildung und Umschulung vieler Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. Es erscheint sinnvoll, die Themen Qualifikation und digitale Konferenzen gemeinsam zu denken und neue Formate zu entwickeln, die zur veränderten Arbeits-
situation passen.

BVL-Vorstand und -Geschäftsführung sind überzeugt, dass Mitglieder und Kunden von der noch engeren Verzahnung der BVL-Angebote und einer engagierten Zusammenarbeit der hauptamtlichen Expertenteams profitieren werden. Die ohnehin gute Kooperation zwischen den Akteuren wird durch die Integration gestärkt und die Kommunikation vereinfacht.

Das dreiköpfige Team mit Dr. Christian Grotemeier, Mike J. Holtkamp und Christoph Meyer bildet ab 1. April 2021 die Geschäftsführung der gemeinnützigen Bundesvereinigung Logistik (BVL) e.V., des BVL Campus und der BVL Service GmbH.

Dr. Christian Grotemeier kam 2014 als Leiter Forschung und Veranstaltungen zur BVL. 2018 wurde der promovierte Volkswirt Mitglied der Geschäftsleitung und übernahm die Geschäftsführung der neu gegründeten BVL.digital GmbH, die jetzt in die BVL integriert wird. Als Geschäftsführer der BVL e.V. wird er sich auf die Bereiche Marketing/Vertrieb, Produkt-
enwicklung, die Seminare sowie Digitalisierung und IT konzentrieren.

Mike J. Holtkamp trat am 15. Februar 2021 als kaufmännischer Geschäftsführer in die Geschäftsstelle der BVL ein. Der Betriebswirt (BA) und gelernte Industriekaufmann war zuletzt als kaufmännischer Leiter, Finanzen & Controlling, IT und Personal bei der Fuchs Wisura GmbH in Bremen tätig. Er ist Nachfolger des langjährigen Geschäftsführers Uwe Peters, der die BVL – wie bereits seit Langem geplant – zur Jahresmitte auf eigenen Wunsch verlassen wird. Über den Finanz- und Personalbereich hinaus verantwortet Holtkamp die Bereiche Veranstaltungsorganisation und Einkauf.

Christoph Meyer leitet seit 2018 den Bereich Forschung und Veranstaltungen der BVL und war in den vergangenen Jahren bereits Projektleiter des Deutschen Logistik-Kongresses. Der Diplom-Regionalwissenschaftler kam von der Jacobs University, wo er als Koordinator des Fachbereichs International Logistics tätig war. In der Geschäftsführung hat Meyer die Federführung für Inhalte, die Deutsche Außenhandels- und Verkehrs-Akademie und das Relationship-Management des Vereins.

Prof. Thomas Wimmer, der sich im März 2020 nach seiner Wahl zum Vorstandsvorsitzenden der BVL aus der Geschäftsführung zurückgezogen hat, trägt in seiner Vorstandsfunktion die Gesamtverantwortung und kümmert sich operativ weiterhin um den Bereich Presse- und Öffentlichkeitsarbeit, Gremienkontakte sowie die Projekte MX Award, Deutscher Logistik-Preis und Die Wirtschaftsmacher. Gemeinsam mit Uwe Peters, dem kaufmännischen Geschäftsführer, bildeten die beiden seit 2004 das Kernteam der hauptamtlichen Führungsspitze der BVL. Nach der Wahl Wimmers an die Spitze des Vorstands wurde Uwe Peters für eine Übergangszeit alleiniger Geschäftsführer. Zu dem Zeitpunkt war bereits klar, dass er die BVL zur Jahresmitte 2021 auf eigenen Wunsch verlassen wird. Bis dahin wird er insbesondere seinem Nachfolger Mike Holtkamp mit Rat und Tat bei der Einarbeitung zur Seite stehen. (RED)

Quelle: LOGISTIK express Ausgabe 2/2021

LOGISTIK express Journal 2-2021

LOGISTIK express Ausgabe 2/2021

Seit über einem Jahr dominiert die Corona-Krise den Alltag und unsere Wirtschaft leidet extrem. Das Impfprogramm läuft und es gibt für den Impfwilligen Licht am Ende des Tunnels. Empathie schwindet, Einschränkungen, Unzulänglichkeiten bleiben bestehen. Doch lassen wir uns nicht spalten, jede Meinung zählt. Schätzen wir uns glücklich in einem Land wie Österreich (Deutschland oder der Schweiz) zu leben. Bestimmt gibt es Misswirtschaft sowie Korruption und die angehäuften Schulden werden in den nächsten Jahren zu schmerzhaften Steuererhöhungen führen. Allerdings – jammern hilft nicht weiter, nur eins ist Gewiss, wir werden diese Krise meistern – so wie das Leben mit all seinen zahlreichen Facetten. Wir wünschen Ihnen viel Freude mit unserer informativen und umfangreichen LOGISTIK express Ausgabe 2/2021 und stehe Ihnen bei Fragen gerne zur Verfügung.

Markus Jaklitsch

 

INHALT

02 Werbefenster [U2)
05 Inhalt / Editorial / Impressum
06 MAN – Wieviel ist eine Unterschrift wert?
08 Handelsverband gratuliert Gesundheitsminister zur Angelobung
12 Corona-Studie, Ein Drittel muss Ausgaben im Handel einschränken
14 Megatrend Sustainable Fashion
16 E-Commerce in der DACH-Region überspringt erstmals 100 Mrd. Euro
18 Datengesteuerte Warenzustellung
22 ZV Spedition & Logistik – Interview: Es ist längst höchste Eisenbahn!
28 E-Commerce beflügelt
32 „Wohlstand für alle!“
34 BASF stellt innovatives Tankschiff für Rhein-Niedrigwasser vor
36 Ever Given: Haverie Grosse am Suezkanal
38 Als verlässlicher Versorger, das Gute bewahren, die Agilität erhöhen
40 Zukunft Logistik. Logistiktrends 2030
44 Wachstum von Würth mit innovativer Automatisierungslösung
48 E-Commerce: Blitzschnelle Logistik für Baustellen
50 Neues FTS als Plug-and-Play Lösung
52 Käseproduktion von Vorarlberg Milch automatisiert
54 Logistikprozesse schützen Mitarbeiter
56 Automatisierte Verpackungslösung für E-Commerce-Kunden
58 Elektrisch unterwegs ohne Lastspitzen
62 Prozessoptimierung, Datennutzung im Retourenmanagement
64 Projekte verknotet und verknäult
66 BVL strafft ihre Strukturen und nutzt Synergien
68 Die größte Chance aller Zeiten
70 Werbefenster (U4]

 

Quelle: LOGISTIK express Ausgabe 2/2021

 

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