LOGISTIK express Journal 5/2022

Wir steigern das Bruttosozialprodukt…
Ein turbulentes Jahr neigt sich dem Ende zu und mit großen Schritten gehen wir dem Jahr 2023 entgegen, das sich nicht wohlwollender präsentieren wird. Denn die Inflation ist gekommen, um zu bleiben. Lesen Sie jetzt unsere 5. LOGISTIK express Ausgabe und holen Sie sich Ihre News & Zeitschriften App – MJR MEDIA WORLD für Ihren Informationsvorsprung.

LE 5/2022

03  Inhalt / Editorial / Impressum
04  Kann wirklich Interventionismus die Rettung sein?
08  Rohstoffnachfrage: Verfügbarkeit steht über allem
12  Krise beschleunigt Digitalisierung und Omnichannel-Integration
16  Omnichannel als Chance für den lokalen Handel
20 Die erste eCommerce-Landkarte für Österreich
24 TECH DAY 2022: Gipfeltreffen der heimischen Retail-Tech-Szene
28 eCommerce boomt, aber Österreich hat (fast) nichts davon
32 Wie viel Energie uns Kaufentscheidungen kosten und wie KI helfen kann
36 KNAPP ist Technologie-Partner für effiziente E-Commerce-Logistik
40 Pick-Buddies – die neue Welt der kollaborativen Lager-Roboter
44 Cyber Days – Effizientes Omnichannel Fulfillment auch in Peak-Zeiten
48 Von Anfang an richtig: Ganzheitliche Fabriksplanung
52 IDIH Logistikreise unterstützt durch die logistic-natives ein voller Erfolg
56 Auf die Terminals kommt es an
60 In allen Häfen war Österreich
64 Zentralverband Spedition & Logistik setzt auf Kontinuität
66 Großteil der Deutschen blickt düster in die Zukunft
68 Energie- und Rohstoffpreise für einige Unternehmen ein Betriebsrisiko
70 Taiwan-Konflikt: 6 Maßnahmen gegen Lieferengpässe bei Mikrochips
72 Vielfältige Krisen machen Österreichs Finanzvorständen zu schaffen
74 Kapitalmarktausblick 2023: Zwischen Resilienz und Rezession
78 Digitale Diktatur – Digitalisierung der Währungen
82 Vielen Dank für Ihr Interesse an unseren Leistungen & Services

Es braut sich ein Sturm zusammen

Der 7. eCommerce Logistik-Day widmete sich erneut der Zukunft des Online-Handels und bot neben spannenden Diskussionen konkrete Lösungsansätze für die Bereiche Intralogistik und den Paketversand. Als Hybrid-Event war die Veranstaltung nur für einen exklusiven Teilnehmerkreis in den Räumen des Österreichischen Handelsverbandes live erlebbar. Sämtliche Vorträge und Podiumsdiskussionen wurden jedoch aufgezeichnet und sind – wie schon im Vorjahr – in voller Länge abrufbar.

Redaktion: Marcus Walter.

7.ECOMLOG22 – „Als wir vor sieben Jahren den 1. eCommerce Logistik-Day durchführten, hatten wir im Vergleich zur Gegenwart eigentlich gar keine Probleme.“ Mit diesem Rückblick eröffnete Moderator und Mitorganisator Bernd Kratz am 8. September die bereits siebte Auflage der renommierten Fachveranstaltung für den Onlinehandel. „Im Gegensatz zu damals haben wir mittlerweile sechs Krisen“, betonte Kratz. Der geschäftsführende Gesellschafter der Management-Beratung EMA ist zugleich Mitgesellschafter des Instituts des Interaktiven Handels IDIH, einem der eComLog-Kooperationspartner.

40 Schiffe vor der Deutschen Bucht.
Zur Coronakrise sei als zweite Krise die Unzuverlässigkeit im Schiffsverkehr hinzugekommen. Als Beispiele nannte er den Unfall im Suezkanal und den derzeitigen Stau von bis zu 40 Containerschiffen in der Deutschen Bucht, die seit längerem auf ihre Löschung warten. Aber das sei laut Kratz erst der Anfang. „Denn es gibt noch viele weitere Schiffe, die jetzt noch in China liegen. Wenn die dort freikommen, dann haben wir sechs bis acht Wochen später eine Flut von Schiffen, die in Deutschland gelöscht werden müssen.“ Unternehmen wie Lidl hätten bereits auf diese Krise reagiert und in eigene Schiffskapazitäten investiert. Die dritte Krise sei die Invasion Russlands in der Ukraine und die vierte Krise die Klimakrise. Der ausbleibende Regen hat bei den Flüssen zu niedrigen Pegelständen geführt, so dass sie die Binnenschiffe zum Teil nur noch mit geringer Auslastung befahren können. „Das heißt, das wir die Ware nicht mehr ins Hinterland befördern können, ohne verstärkt auf den LKW umzusteigen“, stellte Kratz fest. Als fünfte Krise nannte er den Fachkräftemangel im gewerblichen Bereich. Diese sei unter anderem dafür verantwortlich, dass Schiffe nicht mehr in gewohntem Tempo entladen werden können. Die sechste Krise sei schließlich die Energiekrise in Folge der EU-Boykottmaßnahmen gegenüber Russland. „Heute wollen wir diskutieren, welche Folgen die genannten Krisen auf den elektronischen Handel haben“, so Kratz

Lager bietet hohes Automatisierungspotenzial.
Joachim Kieninger, Director Strategic Business Development von Element Logic, griff in seinem Vortrag die genannten Krisen auf. „Die Politik soll zunächst die selbstgemachten Krisen lösen. Wir kümmern uns dann um den Rest,“ lautete sein Credo. Durch die Corona-Pandemie habe der Personalmangel in bestimmten Branchen weiter zugenommen. In dieser Situation sei das Automatisieren von Prozessen im Lager eine passende Antwort. „Die Prozesse im Lager bieten ein hohes Potenzial für Automatisierung“. Hier kämen vor allem die Ware-zur-Person-Kommissionierung in Frage. Diese könne zudem mit der Roboterkommissionierung von Einzelteilen und automatische Kartonaufrichter ergänzt werden. „Das Eliminieren der Wegezeiten bei der Ware-zur-Person-Kommissionierung durch ein AutoStore-Lager ist ein riesiger Hebel“, hob Kieninger hervor, der anschließend noch einige bereits realisierte Kundenlösungen vorstellte.

Bei den Installationen komme es vor allem auf Zuverlässigkeit, Skalierbarkeit und eine optimale Nutzung der vorhandenen Flächen an.
Andreas Miller, Principal Strategic Project Manager bei der Knapp AG, stellte in seinem anschließenden Vortrag Alternativen zur skandinavischen AutoStore-Lösung vor. Mit dem Open Shuttle Store bieten die Österreicher eine pragmatische und leicht skalierbare Automatisierung für bestehende Behälterlager mit herkömmlichen Lagergängen. Die Shuttles fahren autonom und können den Einsatz von manuell betriebenen Flurförderzeugen ersetzen. Diesbezügliche Projekte seien einfach und schnell umzusetzen.

Stammdaten sind oft das Problem.
Auf der Plattform „Digital2go“ hat Knapp zudem eine Reihe intelligenter Produkte versammelt wie zum Beispiel den KHT MultiScan. Dabei handelt es sich um einen mobilen Tisch, der das Erfassen von Stammdaten inklusive der Maße und Gewichte erleichtert. „Je besser die verfügbaren Daten über meine Produkte sind, desto besser kann ich damit arbeiten“, ist Miller überzeugt. „Stammdaten sind der erste Schritt für eine Automatisierung und genau hier liegt oft das Problem.“

Als dritter Referent erläuterte Thomas Hagen, Head of AutoStore & Automatisation bei der österreichischen Post AG, wie sein Unternehmen als Fulfillment-Dienstleister auf die gestiegenen Anforderungen und Erwartungen an die Paketlogistik reagiert. Im Spannungsfeld zwischen Echtzeitdaten, Retouren und Personalengpässen habe sich die Post für den Bau einer AutoStore-Anlage entschieden. Mit der Investition werden die bestehenden Prozesse im benachbarten Hochregallager ergänzt.

Flexibel durch Outsourcing.
Der Vortrag von Petra Dobrocka, Chief Commercial Officer und Gründerin der byrd Technologies GmbH, beschäftigte sich mit Strategien für Onlinehändler, um flexibel auf Umsatzschwankungen reagieren zu können. Das österreichische Startup byrd ist ein Dienstleister für derzeit rund 350 eCommerce-Unternehmen und übernimmt für diese die Bereiche Lagerung sowie das Verpacken und Versenden der Aufträge. Durch den Einsatz eines externen Logistikdienstleisters minimieren die Händler ihre Fixkosten, wodurch sich auch Nachfragerückgänge und Wirtschaftskrisen gut verkraften lassen. Zugleich könne man sich durch das Outsourcing auf die Kernbereiche wie zum Beispiel das Optimieren des Sortiments oder des Shopsystems konzentrieren. Rainer Will, Geschäftsführer vom Handelsverband Österreich, versorgte die Teilnehmer wieder mit einem Feuerwerk an Zahlen und Fakten zum derzeitigen Zustand der Branche. „Ich würde gerne Zuversicht verbreiten, aber die Zahlen sprechen eine andere Sprache“, so Will. Vor allem die Energiepreise würden dem Handel stark zu schaffen machen.

Strom um 1.400 Prozent teurer.
Die Großhandelspreise für Strom seien im Vergleich zum Sommer 2021 um 1.400 Prozent gestiegen. Nicht zuletzt deshalb befinde sich das Konsumvertrauen der Verbraucher auf Talfahrt. „Wer einen großen Teil seines Einkommens für Energie ausgeben muss, kann weniger konsumieren“, stellte Will fest. Es sei demnach nicht verwunderlich, dass der Handel in Österreich insgesamt einen Umsatzrückgang von 3,3 Prozent verzeichnet. Mit einem Minus von 17,3 Prozent ist der Kfz-Handel besonders stark betroffen. Auch der Personalmangel spiele dabei eine Rolle: Gegenwärtig könne die Branche 19.000 Stellen nicht besetzen. Vor diesem Hintergrund richtet der Handelsverband klare Forderungen an die Politik: Der Arbeitsmarkt müsse umfassend reformiert werden und es müsse einen Energiekostenzuschuss für alle Handelsbetriebe geben. Außerdem empfiehlt der Verband eine Abgaben- und Gebührenreform sowie eine weitere substanzielle Senkung der Lohnnebenkosten. Schließlich würde auch die Einführung einer globalen Mindeststeuer für eine Verbesserung der Lage sorgen.

Unglaubliche Auswirkungen.
Von der Politik zurück zur Versandlogistik beförderte anschließend der Vortrag von Walter Trezek, der Vorsitzende des beratenden Komitees des Weltpostvereins. Weltweit sei ein weiter anhaltendes starkes Wachstum der Paketlogistik zu erwarten, wobei China zu den Treibern dieser Entwicklung gehöre. „In China werden mittlerweile 52,8 Prozent des Einzelhandels digital abgewickelt,“ berichtete Trezek. Dies habe „unglaubliche Auswirkungen auf die Infrastruktur“. Wer wissen möchte, wie unsere Infrastruktur in sechs bis sieben Jahren aussieht, muss nur nach China schauen“, empfiehlt Trezek. Mit Blick auf andere Kontinente betonte Trezek, dass sich in der Branche derzeit „ein Sturm zusammenbraut“. In Europa würden wir davon zur Zeit am stärksten getroffen. In Folge der steigenden Energie- und Nahrungsmittelpreise sowie der Finanzkrise gehe das verfügbare Einkommen der Konsumenten zurück. Trezek hielt seinen Vortrag gemeinsam mit Florian Seikel, Geschäftsführer der Logistic Natives. Seikel wies darauf hin, dass in jeder Krise auch eine Chance stecke. „Wer sich jetzt als Händler komplett digitalisiert, hat in der Zukunft einen Wettbewerbsvorteil“, so Seikel.

Realismus statt Ideologie.
Das Überwinden von Krisen thematisierte auch Oliver Wagner, Geschäftsführer des Zentralverbands Spedition & Logistik. „Die österreichische Logistikbranche hat die Coronakrise hervorragend gemeistert und die Bedeutung der Logistik verstärkt in das öffentlich Bewusstsein gerückt“, so der Verbandschef. Während des Lockdowns sei eine sehr sachorientierte Zusammenarbeit mit politischen Entscheidungsträgern möglich gewesen – ein Zustand, den sich Wagner auch für andere Zeiten wünschen würde. Was die Dekarbonisierung und den Klimaschutz angehe, seien sich die Spediteure ihrer gesellschaftlichen Verantwortung bewusst. Man brauche jedoch realistische Rahmenbedingungen anstelle praxisferner Ideologien. Selbst im Jahr 2040 werde der Straßengüterverkehr noch der beherrschende Verkehrsträger sein.

Fehlende Vorbildfunktion.
Auch Wolfgang Kubesch, Geschäftsführer der Bundesvereinigung Logistik Österreich, ging in seinem sehr kurzweiligen Vortrag mit der Politik streng ins Gericht. Trotz einseitiger Abhängigkeit von Gas und Öl aus Russland habe die Regierung bislang kaum etwas unternommen, um dieses Ungleichgewicht abzubauen. Außerdem vermisse Kubesch die Vorbildfunktion des Staates und der Entscheidungsträger beim Energiesparen. Zudem konstatierte er, dass die bisherige Politik westlicher Industriestaaten des „Wandels durch den Handel“ offenbar gescheitert ist. Die Zahl autokratisch geführter Staaten sei nicht zurückgegangen, sondern weiter gestiegen, während die Demokratie auf dem Rückzug sei.

Ergänzt und vertieft wurden die Vorträge durch zwei von Bernd Kratz moderierte Podiumsdiskussionen. Während der ersten Runde ging Kratz der Frage nach, welche konkreten Erfahrungen Produzenten und Lieferanten im Rahmen der Krise gemacht haben. In der zweiten Podiumsdiskussion standen die Erfahrungen des Handels im Vordergrund. Bei Interesse können beide Podiumsdiskussionen und sämtliche Vorträge des 7. eCommerce Logistik-Days in vollständiger Länge auf www.logistik-express.com und unter https://logfair.online abgerufen werden. (MW)

 

LOGISTIK express Journal 4/2022

ECOMLOG21: „Automatisierung in nicht gekanntem Ausmaß“

Der 6. eCommerce Logistik-Day widmete sich wieder der Zukunft des Online-Handels und bot neben spannenden Diskussionen konkrete Lösungsansätze für die Bereiche Intralogistik und den Paketversand. Als Hybrid-Event war er nur für einen exklusiven Teilnehmerkreis in den Räumen des Österreichischen Handelsverbandes live erlebbar. Sämtliche Vorträge und Podiumsdiskussionen wurden jedoch aufgezeichnet und sind in voller Länge abrufbar.

Redaktion: Marcus Walter.

Nur in den Pausen spürte man den Unterschied: Als Hybridveranstaltung zählte der 6. eCommerce Logistik-Day (eComLog21) am 9. September naturgemäß nur wenige Teilnehmer. Corona forderte von dem traditionellen Event in diesem Jahr bereits zum zweiten Mal seinen Tribut, was der Qualität der gebotenen Inhalte aber nicht schadete. Lediglich das Networking zwischen den spannenden Vorträgen litt aufgrund der geringeren Zahl potenzieller Gesprächspartner. Auf der Bühne zeigte sich hingegen das gewohnte Bild: Wie immer führte Moderator Bernd Kratz mit großem Sachverstand durch den Nachmittag und sorgte vor allem während der zwei Podiumsdiskussionen mit fundierten Fragen für angeregte Gespräche. Der geschäftsführende Gesellschafter der Management-Beratung EMA ist zugleich Mitgesellschafter des Instituts des Interaktiven Handels IDIH, einem der eComLog-Kooperationspartner.

New Digital Deal für die Zukunft des Handels.
Der 6. eCommerce Logistik-Day beleuchtete die beiden Themenbereiche Online- und Offline-Handel sowie die Intralogistik. In seiner Keynote forderte Rainer Will, Geschäftsführer des Handelsverbands Österreich, einen „New Digital Deal“ als Zukunftskonzept für den Handel nach der Coronakrise. Zu den Megatrends gehören die Sektoren Sicherheit und Gesundheit. Überzeugende Lösungen in der Bekämpfung von Cyber-Kriminalität, mehr Datenschutz, das Verhindern von Blackouts, der Schutz digitaler Identitäten sowie die Blockchain-Technologie werden den Handel stark beschäftigen. Gleiches gilt für die Neo-Ökologie mit ihren Themen Regionalität, Nachhaltigkeit, Kreislaufwirtschaft, Green Commerce, Zero Waste oder Minimalismus. Als dritten Megatrend nannte Will die Konnektivität. Hierunter versteht er unter anderem die weiter zunehmende Bedeutung des Omnichannel-Vertriebs sowie das konsequente Fokussieren auf den Kunden und die „Customer Journey“.

An die Regierung appellierte Will, dass die wirtschaftlichen Rahmenbedingungen in einigen Punkten angepasst werden müssten. Zu den Forderungen seines Verbands gehören deshalb eine Senkung der Lohnnebenkosten und die Durchsetzung der globalen Mindeststeuer und mehr Steuergerechtigkeit. Als Beispiel für die derzeitigen Missstände nannte er Amazon. Der Konzern habe in den letzten 10 Jahren Steuergutschriften für seine Geschäfte außerhalb der USA in Höhe von 13,4 Mrd. EUR kassiert.

Nachhaltigkeit bleibt Dauerthema.
Im Anschluss startete die erste Podiumsdiskussion: Sie ging der Frage nach, wie sich der Handel vor dem Hintergrund der Pandemie in Zukunft entwickeln wird. Einigkeit herrschte darüber, dass der Wunsch nach Nachhaltigkeit auch nach der Pandemie eine tragende Rolle bei den Verbrauchern spielen wird. „Viele haben geglaubt, das Thema Nachhaltigkeit würde im Zuge der Coronakrise zugunsten der Wirtschaftlichkeit wieder verschwinden“, betonte Roman Stiftner, Präsident der Bundesvereinigung Logistik Österreich. Diese Einschätzung sei jedoch fatal und jedes Unternehmen sei gut beraten, sich ernsthaft mit der Nachhaltigkeit seiner Produkte und Lieferketten auseinanderzusetzen. „Das Thema Nachhaltigkeit wird bleiben,“ so Stiftner.

Eine weitere wichtige Erkenntnis aus der Krise sei die mangelnde Resilienz der bestehenden Lieferketten, die zum großen Teil von Lieferungen aus China abhängen. Das habe man am Beispiel der Antibiotika gesehen, die überwiegend in China produziert werden und zwischenzeitlich nicht mehr lieferbar waren. In Zukunft müssten die Lieferketten wieder unabhängiger von China werden.

Bezüglich Nachhaltigkeit und Resilienz ist man bei der Modekette C&A schon einen großen Schritt weiter: Norbert Scheele, der bei C&A die Geschäfte in Österreich sowie Ost- und Südeuropa verantwortet, berichtete von einer neuen Produktionsanlage seines Unternehmens für Jeanshosen in Deutschland. „Wir haben uns vor drei Monaten entschlossen, eine Jeans-Fabrik in Mönchengladbach zu bauen“, bestätigte Scheele. Durch die regionale Herstellung verbessere sich zugleich die Zuverlässigkeit und die Ökobilanz, da weite Transportstrecken vermieden werden können.


Verstärkter Einkauf in Europa.

Auch beim weltweit agierenden Möbelhaus IKEA denke man über eine geänderte Einkaufsstrategie nach. „Wir sehen Tendenzen, dass wir verstärkt in Europa einkaufen werden“, erklärte Claes Axel Lindgren, Country Customer Fulfillment Manager bei der IKEA Möbelvertrieb OHG in Vösendorf.

Von einem ähnlichen Vorgehen berichtete Andrea Heumann, Mitglied der Geschäftsleitung der Thalia Buch & Medien GmbH mit Sitz in Linz. Im Buchbereich sei die Lieferkette zwar nicht bedroht gewesen, aber in anderen Sortimentsbereichen wolle man künftig „vermehrt auf Partner in Europa setzen, um die Lieferwege zu verkürzen“, so Heumann. Ziel sei ein guter Lieferanten-Mix, um in Krisensituationen flexibler aufgestellt zu sein.

Simon Hotinceanu, Experte für die Logistik-Steuerung bei der UNITO Versand & Dienstleistungen GmbH aus Salzburg sieht hingegen „eine weitere Zunahme der globalen Verflechtungen“. Dies gelte zumindest für kritische Bereich wie die Produktion von Mikrochips.


Nicht auf einzelne Partner verlassen.

Um die Konsequenzen aus der Corona-Krise ging es anschließend auch im Vortrag von Günter Birnstingl, Managing Director Austria der Berliner Seven Senders GmbH. Der frühere DHL-Manager betonte, dass die europäischen Paketdienstleister durch die rapide Zunahme des Sendungsaufkommens zunehmend unter Druck geraten.

„Dieser Trend ist auch schon ohne Covid dagewesen,“ stellte Birnstingl fest. Umso mehr komme es jetzt darauf an, sich in der internationalen Paketlogistik nicht auf einzelne Dienstleister zu verlassen, sondern mit mehreren Unternehmen zu kooperieren. Hier bietet Seven Senders eine sichere und komfortable Lösung, mit der Versender über eine zentrale Plattform mit vielen Anbietern zusammenarbeiten können.

Seven Senders ermöglicht den Zugang zu mehr als 100 Firmen, so das für jedes Land und jeden Bedarf die jeweils bestmögliche Versandform gewählt werden kann. Zu den Auswahlkriterien gehöre nicht zuletzt auch der CO2-Ausstoß. In diesem Zusammenhang wies Birnstingl darauf hin, dass bereits 57 Prozent der Versender bereit seien, einen Aufpreis für klimaschonende Transportlösungen zu bezahlen.

 

Intralogistik.
Mit seinem Vortrag über „Geschwindigkeit, Flexibilität und Skalierbarkeit als Wettbewerbsvorteil in einer dynamischen Handels- und Logistikwelt“ wechselte Joachim Kieninger das Thema von der Paket- zur Intralogistik. Der Director Strategic Business Development bei der Element Logic Germany GmbH veranschaulichte am Beispiel des automatischen Lager- und Kommissioniersystem AutoStore, wie schnell sich Versender auf veränderte Marktanforderungen einstellen können. Anhand mehrerer Kundenbeispiele und einem Video machte Kieninger klar, warum im Kleinteilebereich derzeit niemand an einer AutoStore-Lösung vorbeikommt. Zu den Vorteilen der norwegischen gehört die beliebige Skalierbarkeit der Lösung innerhalb kürzester Zeit. Dies kann zum Beispiel durch einen Anbau des Rasters oder durch den Einsatz zusätzlicher Roboter geschehen.


Kapazitäten mieten statt Kaufen.

Dass man diese Roboter nicht gleich kaufen muss, sondern bei saisonalen Spitzen auch mieten kann, erläuterte Markus Grabner in seinem anschließenden Vortrag, bei dem es ebenfalls um die Effizienz und Flexibilität der Auto-Store-Lösung ging. Grabner ist Senior Sales Manager bei der Reesink Logistic Solutions Austria. Reesink ist weltweit der erste von AutoStore lizensierte Distributor, der die flexiblen Roboter von AutoStore offiziell vermieten darf.

Kurzfristig ausgefallen war der Vortrag von Roman Schnabl, Vice President der KNAPP AG. Hier zeigte sich ein großer Vorteil von Hybrid-Veranstaltungen, denn dieser Teil konnte innerhalb der nächsten Tage via Zoom nachgereicht werden. Schnabl berichtete über Trends in der Value Chain und Logistik und beantwortete die Frage, wie KI-basierte Technologie die Welt der intelligenten Logistik verändert. „Schon heute können unsere Pick-it-easy-Robots mit Hilfe künstlicher Intelligenz und einer gemeinsam genutzten Cloud voneinander lernen, um so die Qualität der Prozesse kontinuierlich zu steigern“, berichtete Schnabl. Dabei handele es sich nicht um Zukunftsvisionen, sondern um „reale Lösungen, die bereits weltweit im Einsatz sind“.

Handel in China: Mehr als 50 Prozent digital.
Von der Intralogistik zurück zur Versandlogistik beförderte anschließend der Vortrag von Walter Trezek, der Vorsitzende des beratenden Komitees des Weltpostvereins. Mit Blick auf andere Kontinente prognostizierte Trezek ein weiter anhaltendes starkes Wachstum der Paketlogistik.

„In China werden bereits mehr als 50 Prozent des Einzelhandels digital abgewickelt,“ berichtete Trezek. Alles, was online verkauft und zugestellt werden kann, werde früher oder später über diesen Vertriebsweg laufen. Vor allem wies der langjährige Post-Experte darauf hin, dass sich Versender auf neue gesetzliche Anforderungen einstellen müssen. Konkret gehe es um die verpflichtende Bereitstellung von Daten vor dem Versand, wodurch Zustelleffizienz und Nachhaltigkeit steigen werden.

„Diese Regelung gilt seit Juli 2021 für Warensendungen innerhalb Europas“, betonte Trezek. Als letzter Referent des Tages informierte Florian Seikel, Geschäftsführer der Logistic Natives über ein Pilotprojekt, mit dem osteuropäische Staaten einen vereinfachten Marktzugang zur EU erhalten sollen. Die Logistic Natives haben dafür ein virtuelles Warenhaus konzipiert, mit dessen Hilfe lokale Produkte aus Armenien, Aserbaidschan und Georgien in der EU angeboten und vermarktet werden können.


Mehr Nähe zur EU.

Bei der Pilotlösung handelt es sich um ein virtuelles Lager beziehungsweise einen digitalen Katalog lokaler Waren. „Die Lösung bietet Verkäufern einen zentralen Ort zur Eingabe von Daten, die Zoll- und Transportdienstleiter für den grenzüberschreitenden E-Commerce benötigen“, erklärt Seikel. Nicht zuletzt sollen die genannten Länder Armenien, Aserbaidschan und Georgien durch das Projekt schrittweise an die EU herangeführt werden.

Nach seinem Vortrag stand Seikel gemeinsam mit Kieninger, Grabner und Trezek für die zweite Podiumsdiskussion zur Verfügung. Diese stand unter dem Titel: „Nach der Pandemie ist vor der Pandemie – wie wird sich die Logistik auf zukünftige Notsituationen vorbereiten“. Moderator Bernd Kratz formulierte daraus die Frage, ob es in der Handelslogistik künftig weniger um Kostensenkungen als vielmehr um das Bewältigen der enormen Sendungsmengen gehen werde. Nach Meinung von Joachim Kieninger träfe diese Einschätzung „den Nagel auf den Kopf“. Der Intralogistik-Spezialist berichtete, dass er für seine Kundenprojekte nur noch selten Amortisationsrechnungen aufstellen müsse. „Treiber sind heute ganz andere Dinge: Da geht es vor allem um die mangelnde Verfügbarkeit von Mitarbeitern oder das Einhalten von Mindestabständen aus Gründen des Infektionsschutzes“, erklärte Kieninger. In beiden Fällen sei Automatisierung die passende Antwort, um nicht zuletzt auch die steigenden Sendungsmengen bewältigen zu können.

30 Prozent Kosteneinsparung auf der letzten Meile.
Auch für die letzte Meile sei eine zunehmende Automatisierung die passende Lösung. „Wir werden eine Automatisierung der letzten Meile in nicht gekanntem Ausmaß erleben“, prognostizierte Walter Trezek. Demnächst würden die Zustellfahrzeuge automatisch vorgeladen vom Fahrer übernommen. Der Zusteller müsse sich im Fahrzeug mit seinem mobilen Datenterminal identifizieren, bevor die dynamische Routenplanung und anschließend die Auslieferung gestartet werde. Außerdem werde der Fahrer durch Roboter unterstützt, die ihm schon das nächste Paket bereitlegen würden. Nach dem Beenden der Tour kann der Fahrer im Hub das nächste vorgeladene Fahrzeug übernehmen und eine zweite Tour beginnen. „Das ist keine Zukunftsmusik“, betonte Trezek, der das enorme Kosteneinsparpotenzial verdeutlichte. „Die letzte Meile verursacht derzeit noch rund 45 Prozent der Zustellkosten. Diese lassen sich um 30 Prozent reduzieren“, ist Trezek überzeugt.

Die weitere Diskussion brachte noch zahlreiche andere Aspekte der notwendigen Automatisierung in den Bereichen Intra- und Zustelllogistik hervor. Bei Interesse können beide Podiumsdiskussion und sämtliche Vorträge des 6. eCommerce Logistik-Days in vollständiger Länge abgerufen werden.
(MW)

Mehr auf https://www.logistik-express.com/ecommerce-logistik-day/

 

LOGISTIK express Journal 4/2021

ECOMLOG21: Pandemie als Entwicklungs-Motor für die Logistik

Beim 6. eCommerce Logistik-Day 2021 Anfang September dreht sich alles um die pandemiebedingte Beschleunigung technischer und organisatorischer Entwicklungen in der Intra-, Distributions- und Versandlogistik. Wie schon im Jahr 2020 wird die Veranstaltung als Hybridform stattfinden.

Redaktion: Angelika Gabor.

Vor einigen Jahren noch undenkbar, hat sich die Hybrid-Form des Business-Events als voller Erfolg erwiesen. Am 9.9.2021 findet der 6. eCommerce Logistik-Day in Wien beim österreichischen Handelsverband statt. Kooperationspartner ist wie gewohnt neben dem Handelsverband auch das IDIH Institut des Interaktiven Handels. Durch die Veranstaltung führen wird wie bisher der Mit-Initiator des eCommerce Logistik-Tages, Bernd Kratz, Managing Director der EMA GmbH.

Während die Sprecher teilweilweise vor Ort sind – natürlich unter Einhaltung der jeweils gültigen Hygienemaßnahmen – können Sie bequem „on demand“ Vorträge und Podiumsdiskussionen mitverfolgen. Unternehmen haben noch die Möglichkeit, einen Speaker-Slot zu buchen.

(Logistik)Welt im Wandel.
Die Corona-Pandemie erwischte die Wirtschaftswelt völlig unvorbereitet und quasi ohne Vorwarnung. Und plötzlich wurde wahr, wovon Viele insgeheim schon lange träumten: die Logistik wurde über Nacht als systemrelevant anerkannt. „Die Logistik war zwar schon immer einer der bedeutendsten Faktoren der Wirtschaft, allerdings wurde dieses oftmals nicht wahrgenommen. Vielmehr wurde es als eine Selbstverständlichkeit erwartet, dass die Warenströme einwandfrei und verlässlich funktionierten, die Regal im stationären Handel stets gefüllt waren“, fasst Bernd Kratz zusammen. Leere Regale waren bis dahin eine Seltenheit, und plötzlich – Hamsterkäufen sei Dank – herrschte in manchen Produktbereichen gähnende Leere im Supermarkt.  Zur Angst vor dem Virus kam plötzlich die Versorgungsangst. Die weltweiten Logistikketten rissen ab und sind teilweise bis heute noch nicht völlig wiederhergestellt. Während sich die Situation im Lebensmittelbereich wieder normalisiert hat, stehen einige Produktionen still. Besonders stark betroffen: die Automobilindustrie, die unter einemb eklatanten Halbleitermangel leidet. Ehrlicherweise muss aber gesagt sein, dass dieser Mangel wohl auch ohne Corona bestünde. Fakt ist: globale Lieferketten kamen gewaltig ins Trudeln und plötzlich stellte sich vermehrt die Frage, ob dieses Outsourcing rund um den Globus wirklich so optimal ist.

Automatisierung als Ausfallschutz.
Eine Maschine wird nicht krank. Sie muss auch keinen Abstand halten. So einfach lässt sich zusammenfassen, warum die Erhöhung des Automatisierungsgrades in Produktionsstätten eine neue Bedeutung erhalten hat. „Die Automatisierung dient nicht wie zuvor nur zur Kostensenkung, sondern auch zur Sicherstellung und Aufrechterhaltung eines Betriebs durch eine Reduzierung der Infektionsgefahr innerhalb des Personals“, berichtet Kratz.

Bestes Beispiel hierfür sind die Paketzentre.
Der Lockdown sorgte für eine Paketflut, wie man sie sonst nur vom Weihnachtsgeschäft kennt. Die KEP-Dienstleister mussten ihre Kapazitäten und gleichzeitig die Zustellgeschwindigkeit binnen kürzester Zeit stark ausweiten, Prozesse straffen und die Automatisierung verstärken. In seinem Vortrag „Die saisonalen Spitzen der Auftragsabwicklung im Retail smart und effizient bewältigen“ zeigt Markus Grabner, Senior Sales Manager bei Reesink Logistic Solutions Austria Möglichkeiten auf, solche Schwankungen elegant zu meistern. Auch im Beitrag von Joachim Kininger, Director Strategic Business Development, Element Logic Germany GmbH, dreht sich alles um Volatilität – und wie man sie sich zu Nutzen macht: „Geschwindigkeit, Flexibilität und Skalierbarkeit als Wettbewerbsvorteil in einer dynamischen Handels- und Logistikwelt“ lautet sein Vortragsthema. Des Weitern folgt von DI (FH) Roman Schnabl, Vice President Product Management der KNAPP AG ein spannender Beitrag zu Trends in der Value Chain und Logistik – Wie KI-basierte Technologie die Welt der intelligenten Logistik verändert.

Digitalisierung unumgänglich Schon seit Jahren ist die Logistikbranche von Innovation und Digitalisierung getrieben – Track & Trace-Informationen zum Beispiel sind offline unmöglich zu realisieren. Durch die Pandemie erhielt diese Entwicklung einen weiteren Schub. In seinem Vortrag „Der datengestützte moderne Handel und die Digitalisierung der Warenströme“ wird Walter Trezek, Vorsitzender des beratenden Komitees des Weltpostvereins von aktuellen Entwicklungen und neuen Realitäten erzählen. Wer im Lockdown sitzt und trotzdem einkaufen möchte, hat nur eine Alternative: Distanzhandel. Florian Seikel Geschäftsführer Logistic Natives e.V., Berlin, gewährt daher Einblicke in „Das virtuelle Warenhaus – der internationale & digitale Handel.“ Mindestens genauso spannend wird der Beitrag von Günter Birnstingl, Managing Director Austria bei Seven Senders: „Wie Corona die Versandlogistik verändert hat – Chancen und Herausforderungen im europäischen Cross-Border Versand.“

Zudem freuen wir uns sehr auf die Speaker – Harald Gutschi, Geschäftsführer der UNITO Gruppe und Rainer Will, Geschäftsführer vom Handelsverband u.v.m.. Den Abschluss der Veranstaltung bildet die geführte Podiumsdiskussion „Nach der Pandemie ist vor der Pandemie – wie wird sich die Logistik auf zukünftige Notsituationen vorbereiten?“. Hoffentlich gut! (AG)

QUELLE: LOGISTIK express Ausgabe 3/2021

LOGISTIK express Journal 6/2020

LOGISTIK express Ausgabe 6/2020

  • Titel: Daily Business / Challenge

Da sind wir nun – wieder im Lockdown. Ich bin wahrlich kein Freund davon, die Wirtschaft runterzufahren und Unternehmen zu alimentieren, statt schon den Sommer über die Infrastruktur zu organisieren, Personal zu reaktivieren, entsprechende Ausbildungen zu forcieren und einen monatlichen Corona Bonus auszuzahlen. Die Kosten dafür werden KMU und die Mittelschicht tragen, denn die Global Player zahlen aufgrund unseres Standortgesetzes sowieso keine oder nur geringfügig Steuern.

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INHALT 6/2020

03 Inhalt / Editorial
04 Auf Trump folgt Harris, nicht Biden
08 Kann nicht schon endlich Weihnachten sein, bitte?
10 Der zweite Lockdown ist da
12 Der harte Lockdown – ein Amazon-Förderungsprogramm
14 Debatte um Werbeverbote für “ungesunde” Lebensmittel
16 E-Commerce: Österreichs umsatzstärkste Shops
20 Online Handel: 8 Punkte, die Sie 2021 bedenken sollten
22 Des einen Leid, des anderen Freud: Corona als Digitalisierungs-Push
24 Künstliche Intelligenz für den smarten Handel der Zukunft
27 KNAPP unterstützt mit starken Innovationen in schwierigen Zeiten
30 Interview mit Roland Seebacher, Geschäftsführer BITO Österreich
36 Innovationsvorreiter in der Logistik – E-Commerce 3.0
38 IDIH startet die 3. Logistikreise
40 SSI Schäfer: Nachhaltige Intralogistik für widerstandsfähige Unternehmen
44 Delivery-Experte Seven Senders expandiert nach Österreich
48 Corona und Logistik – kein Schiff wird kommen
50 Lenzing erhöht die Kundenbindung
52 Dematic: Individuell angepasste FTS
54 AM-Automation: AutoStore hat unseren KVP deutlich vorangebracht
56 Swisslog: Aqipa realisiert mit Swisslog und trotzt damit der Pandemie
58 Indischer Logistikmarkt: Mangelnde Infrastruktur und Fragmentierung
61 Binnenschiff Journal
62 Mediadaten 2021

Quelle: LOGISTIK express Journal 6/2020

LOGISTIK express Journal 4/2020

Titel: Back to Business?

Bleiben Sie mit uns gut informiert. Nach einem leichten Aufatmen folgen die nächsten Einschränkungen. Keiner kann absehen, wie lange und in welchem Ausmaß uns das Coronavirus noch begleiten wird. Bleiben Sie gesund.

Der 5. eCommerce Logistik-Day findet am 17.09.2020 statt. Der eCommerce Logistik-Day ist eine Business Plattform für Handel und Logistik und wird vom österreichischen Handelsverband unterstützt. Kooperationspartner ist der IDIH – Institut des Interaktiven Handels (Berlin). Auf der Agenda stehen praxisnahe Vorträge für den Gedankenaustausch. Profitieren Sie von hochkarätige Referenten und Live-
Diskussionen. Sichern Sie sich Ihr Online Gratis-Ticket für Ihren Informationsvorsprung.

INHALT 4/2020

03 Editorial/Impressum
04 Schaffen wir die Trendumkehr?
06 Hallo Meinung: Das wählerische Virus
08 Hallo Meinung: Die Schande von Brüssel
14 Hallo Meinung: Der Feind, den auch Elitesoldaten nicht besiegen können
20 E-Commerce von illegalem Handel und Cyberkriminalität betroffen
24 Digitalisierung bei Warensendungen: 1.Jänner, 15.März & 1.Juli 2021
28 Abschaffung der 22 Euro-Steuerfreigrenze für Pakete aus Drittländern
30 Corona-Umfrage: Zufriedenheit mit Covid-Hilfen steigt
32 TOP 500 Cross-Border Retail Europe
34 Verpackungstrends im Onlinehandel
36 China E-Commerce: Innovationen auf der letzten Meile
40 Intralogistik: Innovation durch Kooperation
44 Unentdeckte Potenziale auf dem Betriebsgelände
46 Innovationen in der Nassen Logistik
50 Zolltarife – ein harmonisches System
52 USMCA in Kraft getreten
54 Messen & Events

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