KNAPP: Wachstum von Würth mit innovativer Automatisierungslösung

Durch das beständige Wachstum stand Würth Österreich in den letzten Jahren vor der Herausforderung, dass das Anlagenkonzept nicht mehr effizient genug war. Um den logistischen Anforderungen hinsichtlich Produktivität und Serviceleistung gerecht zu werden, entschied sich Würth für die Investition in die Erweiterung des Logistikzentrums am Standort in Böheimkirchen.

Beitrag: Redaktion.

Zur Optimierung der intralogistischen Prozesse war KNAPP der erste Ansprechpartner für Würth: Gemeinsam entstand so eine innovative sowie moderne Lösung, welche die Abläufe optimiert und den Kunden die höchste Qualität sowie den besten Service bietet. Zudem unterstützt intelligente Automatisierung die Mitarbeiter in ihrer täglichen Arbeit und schafft durch körperliche Entlastung ein angenehmes Arbeitsumfeld.

„Seit vielen Jahren ist KNAPP für uns der erste Ansprechpartner, wenn es um neue Logistiklösungen geht. Der Zubau war notwendig, da wir nach 20 Jahren hier am Standort einen neuen Schritt gehen mussten. Die Kapazitäten reichten nicht mehr aus und die Ressourcen waren zu Ende. Gemeinsam mit KNAPP konnten wir eine zukunftsorientierte Lösung entwickeln. Mit dieser können wir unsere Aufträge effizienter und produktiver gestalten und sind für zukünftige Anforderungen bestens gerüstet.“

Nachhaltige Erweiterung für besten Kundenservice.
Das Wachstum in den letzten Jahren führte am Standort Böheimkirchen zur vollständigen Auslastung der Lagerressourcen. Um auch zukünftig den Kunden den optimalen Service zu bieten, mussten die notwendigen Rahmenbedingungen geschaffen werden. Die Belieferung der in ganz Österreich verteilten Würth-Shops erfolgt nun in kürzester Zeit aus dem modernisierten Logistikzentrum in Böheimkirchen. Bestellungen werden dank der innovativen Lösung effizienter und produktiver bearbeitet und innerhalb eines Tages direkt zum Kunden geliefert. Jährlich verlassen rund 600.000 Sendungen das Logistikzentrum. Bei der Modernisierung der Logistik war vor allem die Reduzierung der Umweltbelastung ein wesentlicher Aspekt.

Die Energiegewinnung am Standort erfolgt zukünftig mithilfe der derzeit größten Eigenverbrauchs-Photovoltaikanlage Niederösterreichs. Auch im Bereich der intralogistischen Prozesse setzt Würth gemeinsam mit KNAPP auf Technologien und Prozesse, welche eine umweltfreundlichere und qualitätsoptimierte Abwicklung der Aufträge ermöglichen:

• Zwei vollautomatische Versandroboter übernehmen die Palettierung der Kartons und Mehrwegbhälter für den Versand. Die Kartons werden dabei möglichst platzsparend auf die Palette geschlichtet, damit die Anzahl der Versandpaletten so gering wie möglich gehalten wird.

• An vollautomatischen Falt- und Deckelungsmaschinen für Kartons werden die Versandkartons mittels individueller Faltung soweit wie möglich in ihrer Höhe reduziert. Dadurch kann das Transportvolumen um rund 20 Prozent reduziert werden, was dazu führt, dass bis zu 4 LKWs pro Tag weniger auf den Straßen unterwegs sind.

• Mittels innovativer Bilderkennungstechnologie der ivii gmbh – dem Spezialisten für Bildverarbeitung innerhalb der KNAPP-Gruppe – wird das Schlichtmuster im Versandkarton kontrolliert, um Freiräume im Karton zu erkennen. Diese werden gegebenenfalls mit einer 100% biologisch abbaubaren Folie aus Mais- und Kartoffelstärke befüllt. Das reduziert Beschädigung und Bruch von Artikeln, wodurch die Umweltbelastung durch Rücksendungen und Doppellieferungen vermieden wird.

• Die Lieferung der Artikel an Würth-interne Kunden erfolgt in Mehrwegbehältern. Die Lösung ist so konzipiert, dass sowohl Kartons als auch Mehrwegbehälter mit den eingesetzten Technologien bearbeitet werden können. Bei der  Kommissionierung vereinen die neueste Shuttle-Generation OSR Shuttle™ Evo und der innovative Pick-it-Easy Evo-Arbeitsplatz maximale Effizienz und Produktivität mit Ergonomie.

OSR Shuttle Evo: Effiziente Prozesse durch dynamische Lagerung.
Das OSR Shuttle Evo versorgt die angeschlossenen Pick-it-Easy-Arbeitsplätze just-in-time mit Waren. Jeder Arbeitsplatz hat dabei Zugriff auf jeden Artikel im System. Das flexible Regalsystem und das schlanke Design ermöglichen eine optimale Platzausnutzung.

Das OSR Shuttle Evo ist auf zukünftige Erweiterung ausgerichtet: Die Anzahl der Shuttles und der Lifte ist skalierbar, wodurch die Leistung an die jeweiligen Anforderungen angepasst werden kann. Das Shuttle-System bietet mit 3 Gassen und 41 Ebenen Stellplätze für rund 57.000 Kartons und Behälter. Neben den Lagerbehältern für die Kommissionierung werden auch fertiggestellte Versandkartons bis zum Versand in den Regalen zwischengelagert. Über 100 Shuttles bringen die Behälter und Kartons immer dorthin, wo sie gerade benötigt werden – das OSR Shuttle Evo versorgt dabei die angeschlossenen Pick-it-Easy Evo-Arbeitsplätze als auch die Versandroboter flexibel und in der richtigen Reihenfolge.

Für die Kommissionierung und den Versand ist die richtige Sequenz bei der Auslagerung entscheidend: Anhand der Auftragsdaten schickt die KNAPP-Software KiSoft die Behälter und Kartons in der richtigen Reihenfolge Richtung Kommissionierung oder Versand. Der Versand durch die unterschiedlichen Lagerbereiche erfolgt dabei über die leistungsstarke KNAPP-Fördertechnik Streamline.

Pick-it-Easy Evo: Angenehme Arbeitsbedingungen durch ergonomisches Design.
Die Zusammenstellung der Kundenaufträge erfolgt an 6 Pick-it-Easy Evo-Arbeitsplätzen. Die all-in-one-Arbeitsstation Pick-it-Easy Evo zeichnet sich durch platzsparendes Design, optimale Qualitätssicherung, effiziente Auftragsbearbeitung sowie ideale Ergonomie und Usability aus. Der Arbeitsplatz unterstützt und motiviert Mitarbeiter in ihrer täglichen Arbeit und schafft so ein ganz neues Arbeitserlebnis. LED-Anzeigen und Touchscreens mit intuitiven easyUse-Benutzeroberflächen und Add-ons zur Qualitätssicherung schaffen eine einzigartige User Experience. Auch individuelle Anpassungen an die Kundenprozesse sind in die Konzeption der Arbeitsplätze mit eingeflossen.

Die Versorgung der Arbeitsplätze erfolgt über das OSR Shuttle Evo im Ware-zur-Person Prinzip – die Mitarbeiter bekommen automatisch zur richtigen Zeit und in der richtigen Reihenfolge die Waren an den Arbeitsplatz zur Verfügung gestellt. Das verringert Wegzeiten und führt zu einer deutlichen Steigerung der Produktivität und Kommissionierqualität.

Die Mitarbeiter arbeiten an den Pick-it-Easy Evo-Arbeitsplätzen intuitiv und fehlerfrei. Das ermöglicht größtmögliche Leistung bei geringem Kraftaufwand. Die Vorteile durch den Einsatz der neuen Pick-it-Easy Evo-Arbeitsplätze erklärt Stefan Gugerell: „Durch das neue Ware-zur-Person-System können wir sehr hohe Wegzeiten verringern. Diese Reduktion führt zu einer deutlichen Verbesserung der Produktivität bei gleichzeitiger Minimierung der Belastung für unsere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. Die ergonomischen Lösungen, welche KNAPP anbietet und einsetzt, sind für uns ein zentraler Meilenstein in der Entwicklung für unsere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter.“

Lückenlose Dokumentation mit ivii.photostation.
Jeder fertiggestellte Karton durchläuft auf dem Weg Richtung automatische Deckelung die ivii.photostation. Diese erstellt mithilfe von modernster Bilderkennungstechnologie ein Bild des Kartoninhalts und sieht auf einen Blick, ob die Artikel im Karton sicher verstaut sind. Falls dies nicht der Fall ist, schleust das System die Kundenaufträge automatisch aus und bringt diese zu einer Kontrollstation. Dort gibt ein Mitarbeiter zur Sicherung des Inhalts Füllmaterial aus 100 Prozent biologisch abbaubarem Material bei, wodurch die Artikel sicher und unversehrt beim Kunden ankommen. Das erstellte Bild ermöglicht auch eine einfache Rückverfolgung.

Freifahrende Roboter Open Shuttle.
Auf dem Weg zur fehlerfreien Lieferung spielt auch ein Open Shuttle eine zentrale Rolle. Kartons, welche bei der  Wiegekontrolle Abweichungen zeigen, werden für eine weitere Überprüfung an einen Kontrollarbeitsplatz gebracht. Damit die Mitarbeiter körperlich entlastet und Wegzeiten reduziert werden, übernimmt ein Open Shuttle den Transport der zu kontrollierenden Kartons von der Versandlinie zum Kontrollarbeitsplatz.

Der freifahrende Roboter erledigt seine Arbeit dabei völlig autonom und ohne optische oder physische Hilfsmittel. Aufgrund der Navigationstechnik, welche auf natürlicher Konturenerkennung basiert, planen sie selbstständig ihren Weg und weichen Hindernissen aus. „Unser klares Ziel ist es, mit unseren Lösungen die aktuelle Marktposition von Würth zu stärken und die Logistikprozesse effizienter zu gestalten. Gemeinsam mit Würth erarbeiten wir innovative strategische Konzepte und setzen diese konsequent um. Dadurch können wir gemeinsam erfolgreich wachsen.

Die Beziehung zwischen Würth und KNAPP zeichnet sich durch eine konstruktive, zielgerichtete sowie partnerschaftliche Zusammenarbeit aus und ist von gegenseitigem Vertrauen und Verständnis geprägt. Gemeinsam arbeiten wir an der Optimierung und Anpassung der logistischen Konzepte, um auch zukünftig die Marktanforderungen bestmöglich bedienen zu können.“ (RED)

Quelle: LOGISTIK express Ausgabe 2/2021

LOGISTIK express Journal 2-2021

LOGISTIK express Ausgabe 2/2021

Seit über einem Jahr dominiert die Corona-Krise den Alltag und unsere Wirtschaft leidet extrem. Das Impfprogramm läuft und es gibt für den Impfwilligen Licht am Ende des Tunnels. Empathie schwindet, Einschränkungen, Unzulänglichkeiten bleiben bestehen. Doch lassen wir uns nicht spalten, jede Meinung zählt. Schätzen wir uns glücklich in einem Land wie Österreich (Deutschland oder der Schweiz) zu leben. Bestimmt gibt es Misswirtschaft sowie Korruption und die angehäuften Schulden werden in den nächsten Jahren zu schmerzhaften Steuererhöhungen führen. Allerdings – jammern hilft nicht weiter, nur eins ist Gewiss, wir werden diese Krise meistern – so wie das Leben mit all seinen zahlreichen Facetten. Wir wünschen Ihnen viel Freude mit unserer informativen und umfangreichen LOGISTIK express Ausgabe 2/2021 und stehe Ihnen bei Fragen gerne zur Verfügung.

Markus Jaklitsch

 

INHALT

02 Werbefenster [U2)
05 Inhalt / Editorial / Impressum
06 MAN – Wieviel ist eine Unterschrift wert?
08 Handelsverband gratuliert Gesundheitsminister zur Angelobung
12 Corona-Studie, Ein Drittel muss Ausgaben im Handel einschränken
14 Megatrend Sustainable Fashion
16 E-Commerce in der DACH-Region überspringt erstmals 100 Mrd. Euro
18 Datengesteuerte Warenzustellung
22 ZV Spedition & Logistik – Interview: Es ist längst höchste Eisenbahn!
28 E-Commerce beflügelt
32 „Wohlstand für alle!“
34 BASF stellt innovatives Tankschiff für Rhein-Niedrigwasser vor
36 Ever Given: Haverie Grosse am Suezkanal
38 Als verlässlicher Versorger, das Gute bewahren, die Agilität erhöhen
40 Zukunft Logistik. Logistiktrends 2030
44 Wachstum von Würth mit innovativer Automatisierungslösung
48 E-Commerce: Blitzschnelle Logistik für Baustellen
50 Neues FTS als Plug-and-Play Lösung
52 Käseproduktion von Vorarlberg Milch automatisiert
54 Logistikprozesse schützen Mitarbeiter
56 Automatisierte Verpackungslösung für E-Commerce-Kunden
58 Elektrisch unterwegs ohne Lastspitzen
62 Prozessoptimierung, Datennutzung im Retourenmanagement
64 Projekte verknotet und verknäult
66 BVL strafft ihre Strukturen und nutzt Synergien
68 Die größte Chance aller Zeiten
70 Werbefenster (U4]

 

Quelle: LOGISTIK express Ausgabe 2/2021

 

Würth Industrie Service und Fraunhofer lassen Systeme kommunizieren

Digital. Real. Transparent. Innovation durch Kooperation.

Beitrag: Redaktion.

Innovationsprozesse in Unternehmen finden in einem Umfeld steigender Kundenanforderungen, hoher Innovationsgeschwindigkeiten sowie eines sich stetig verändernden Wettbewerbs- und Marktumfeldes statt. Dieser Umstand fordert ein Höchstmaß an strategischem und längerfristigem Handeln. Als Schlüssel zum Erfolg und somit als einer der Lösungswege zunehmender Komplexitätssteigerung sehen Unternehmen die Schließung von Kooperationen. Auch die Würth Industrie Service GmbH & Co. KG nutzt verstärkt Innovationskooperationen und -netzwerke, um durch die Zusammenarbeit kompetenter Partner ihre Innovationsfähigkeit zu stärken, die eigenen Kompetenzen zu erweitern sowie neue Marktsegmente zu erschließen.

Vordergründig geht es um den Ausbau des Unternehmens in seiner Rolle als einer der umfassenden Partner im C-Teile-Management. Dabei gilt die digitale Transformation als wegweisende Triebfeder. Insbesondere in herausfordernden Zeiten zeigt sich die Wichtigkeit digitaler sowie automatisierter Geschäftsprozesse. Mit innovativen Lösungen setzt die Würth Industrie Service konsequent auf ein Höchstmaß an Versorgungssicherheit.

Mit über 20 Jahren Expertise auf dem Markt hat sich die Würth Industrie Service innerhalb der Würth-Gruppe auf modulare Beschaffungs- und Logistikkonzepte für Industriekunden spezialisiert. Maximale Prozess- und Versorgungssicherheit sowie eine größtmögliche Sicherheit der System- und Produktqualität, passgenau auf die Anforderungen jedes einzelnen Kunden zugeschnitten, bilden dabei die Basis für ein effizientes C-Teile-Management.

Nicht nur im Bereich der Logistik wird die Würth Industrie Service ihrer Rolle als Innovationsführer gerecht. Digitale, vernetzte Systeme und Automatisierungstechnologien finden schon seit vielen Jahren Einsatz. Gemeinsam mit über 20.000 Kunden weltweit werden innovative Versorgungslösungen für eine automatisierte und sichere C-Teile-Versorgung konzipiert und Ideen in Innovationen umgesetzt.

Durch die enge Zusammenarbeit mit Forschung und Industrie kennt die Würth Industrie Service die Problemstellungen produzierender Unternehmen und schafft Innovationen, die den resultierenden Anforderungen von Industrie 4.0 gewachsen sind. „Wir sehen uns nicht nur in der Pflicht, neue Entwicklungen umzusetzen, sondern auch aktiv voranzutreiben“, erklärt Stefan Reuss, Geschäftsleitung Digital Solutions und IT der Würth Industrie Service. Vor allem im C-Teile-Management gewinnen heute und auch in Zukunft digitale Lösungen an Bedeutung.

Kooperation mit dem Fraunhofer IML: Hand in Hand zum Erfolg!
Bereits seit 2013 leistet die Würth Industrie Service zusammen mit dem Fraunhofer-Institut für Materialfluss und Logistik IML erfolgreiche Entwicklungsarbeit an intelligenten Zukunftslösungen. Durch die aktive Zusammenarbeit mit hochqualifizierten Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern ist das Unternehmen dazu imstande, Technologietrends rund um ein effizientes C-Teile-Management frühzeitig und punktgenau zu realisieren. Somit ist die Würth Industrie Service maßgeblich und langfristig Teil an der Entwicklung der Logistik von morgen. Stefan Reuss ist überzeugt: „Als junges innovatives Unternehmen profitiert die Würth Industrie Service von der leistungsstarken Fach- und Methodenkompetenz in allen Bereichen. Wir können auf das gesamte Know-how des Fraunhofer-Netzwerks zurückgreifen. Neue Ideen können strukturiert in Lösungskonzepte und darauf basierende praxisorientierte Systeme sowie anwendungsspezifische Produkte überführt werden. Die Kooperation zwischen dem Fraunhofer IML und der Würth Industrie Service bietet dazu die notwendige
Flexibilität.“

Digitalisierung als wegweisende Triebfeder im modernen C-Teile-Management.
Vernetzte und aufeinander abgestimmte Systeme bilden den Ausgangspunkt für Industrie 4.0 im modernen C-Teile-Management. Es sind Systeme, die gleichzeitig Unmengen von Daten generieren. Dies betrifft auch die digitalisierte Bestellung, Verwaltung und das Handling von Produktions- und Betriebsmitteln. Millionen von Datensätzen fallen pro Monat in einem mittelständischen Industrieunternehmen an. Gleichzeitig wird es immer wichtiger die Wertschöpfungskette und Intralogistikabläufe zu harmonisieren und effizient auszurichten.

Erst ein maßgeschneidertes Geschäftsmodell macht aus dem Datenvorrat der Würth Industrie Service einen potenziellen Umsatz-Garanten. Genau hier setzt das Unternehmen mit der Neukonzeption von rein datenbasierten Geschäftsmodellen im Rahmen der Kooperation an und leistet aktiv Entwicklungsarbeit. Denn eines steht fest: Für Industriekunden ist die Transparenz und Nachvollziehbarkeit über ihre Bestände ein wichtiger Erfolgsfaktor.  Deshalb legt die Würth Industrie Service den Fokus auf eine konsequente Weiterentwicklung der Technologien, und das in
Kooperation mit dem Fraunhofer-Institut für Materialfluss und Logistik IML. Dabei lautet die Devise: Hand in Hand zum Erfolg!

Dem Anspruch „Systeme vernetzen sich – Digital. Real. Transparent.“ wird das iDISPLAY in seiner vollumfänglichen Funktionalität gerecht. Entwicklungsarbeit an der Studie leistet das Unternehmen in Kooperation mit dem Fraunhofer IML. Das Ergebnis des Prototypens: Ein weiterer Meilenstein im C-Teile-Management in Richtung Industrie 4.0. Über das iDISPLAY, einem multifunktionalen Regaletikett, welches autark am Lagerort funktioniert, können produzierende Unternehmen direkt am Lagerort interagieren und verschiedene Prozesse innerhalb ihrer Wertschöpfungskette unmittelbar anstoßen. Es gelingt zum ersten Mal nicht nur ein Austausch von der digitalen in die reale Welt, sondern auch eine Kommunikation von der Wirklichkeit in die Virtualität. Das sorgt für ein Höchstmaß an Daten- und Informationstransparenz!

Mit dem Versprechen maximaler Transparenz überzeugt auch die Studie zum iBin®: Der erste intelligente Kanban Behälter.  Die Würth Industrie Service präsentiert als erster C-Teile-Partner ein optisches Bestellsystem, das die gesamte Materialwirtschaft nachhaltig revolutioniert. Zum ersten Mal ist es gelungen, auf Behälterebene eine Füllstands-, Zähl- und Bestellinformation der Artikel per integrierter Kamera über RFID-Technologie automatisiert an das Warenwirtschaftssystem zu übermitteln. Damit ist eine verbrauchsgesteuerte Lieferung von Kleinteilen für den Produktionsbedarf nicht nur Just-in-time möglich, sondern die C-Teile-Versorgung erfolgt per Echtzeit-Übertragung. Ein zukunftsweisendes, intelligentes System, das neue Maßstäbe setzt.

Erfolgreiche Entwicklungsarbeit bedeutet in diesem Fall Innovation durch Kooperation: Der iBin® ist eine gemeinschaftliche Entwicklung der Würth Elektronik ICS GmbH & Co. KG und der Würth Industrie Service und zeigt die Dynamik sowie Innovationskraft der Gesellschaften der Würth-Gruppe auf einem einzigartig hohen Niveau. Ausgehend von der LogiMAT 2013 wurden im Rahmen der Kooperationsarbeit zahlreiche Weiterentwicklungen sowie innovative Ansätze der Technologie geprüft.
Um den Einsatzbereich am Lagerort in Zukunft noch effizienter zu gestalten, fokussiert sich die Würth Industrie Service durch die konsequente Zusammenarbeit mit dem Fraunhofer IML zusätzlich auf das Entwickeln innovativer Lösungen in Richtung nahtlose Indoor-Lokalisierung sowie Indoor-Navigation mit dem Vorhaben, die Systeme der Würth Industrie Service bei ihren Kunden weltweit vor Ort
lokalisieren zu können. Ob Kanban-Systeme, Lagersysteme oder Automatensysteme: Um die Vor-Ort-Betreuung gezielt zu optimieren, vertraut das Unternehmen auf das Know-how des Fraunhofer-Netzwerks.

Die Devise: Als Schlüssel zum Erfolg sieht die Würth Industrie Service die Schließung von Kooperationen. Dies ebnet als sicherer C-Teile-Partner auch den Weg durch herausfordernde Zeiten. Insbesondere die Zusammenarbeit mit dem Fraunhofer IML schärft das Verständnis innovativer Kompetenzen. Nur so gelingt es im Hinblick des globalen Wettbewerbs, steigenden Kundenanforderungen und hohen Innovationsgeschwindigkeiten, Visionen zeitnah sowie konsequent in die Realität umzusetzen. (RED)

Quelle: LOGISTIK express Ausgabe 4/2020

 

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